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Fünf Seidla Steig

Unser Bierwissen lässt noch etwas zu Wünschen übrig, so die einhellige Meinung am Stammtisch - Weiterbildung ist angesagt. Fränkische Biere verkosten, ja das wär’s.

Und da meldete sich unser BBB (Bierbrauerbernd) gleich zu Wort: "Lasst uns den Fünf-Seidla-Steig erkunden, das ist ein schöner Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz". Allerdings ist es Pflicht bei jeder Brauerei 1 Seidla von deren Gerstensaft zu trinken. "Also das schaffen wir", so die Runde, "versuchen wir es einfach mal".

Klosterbrauerei Weißenohe

Gesagt getan, am 14. Mai bei herrlichem Frühlingswetter fuhren wir gemeinsam zur Klosterbrauerei in Weissenohe, der ersten Station unseres Ausflugs. Obwohl die Anreise mit dem PKW erfolgte, war die Fahrt so kräftezehrend, dass im Klosterhof sogleich eine Pause eingelegt werden musste, die uns aber mit Altfränkischen Klosterbier "versüßt" wurde.


Brauerei Friedmann - Gräfenberg

Danach wurde es ernst: das nächste Ziel musste zu Fuß erreicht werden. Dass die erste Etappe in einen schweißtreibenden Marsch ausfiel, war unserem 2. Vorsitzenden zu verdanken, der das Tempo vorgab. Durch eine wunderbare Wald- und Wiesenlandschaft führte uns der Frankenweg nach Gräfenberg, wo gleich zwei Brauereien auf eine Bier-Verkostung auf warteten. Bedingt durch den Pächterwechsel bei der Brauerei Friedmann konnten wir uns in deren Biergarten nicht niederlassen. So zogen wir weiter zum Gasthof Stiefel und genossen dort den Gerstensaft von der Friedmannschen Brauerei, ein helles, süffiges Vollbier, das den ungespundeten Bamberger Bieren nahe kommt. Für ein zweites Seidla war keine Zeit mehr, mussten wir uns doch auf den Weg zur zweiten Gräfenberger Brauerei machen.


Lindenbräu - Gräfenberg

Nach einer fünfminütigen Wanderung! war unser nächstes Ziel, der Brauerei-Gasthof Lindenbräu erreicht. Unter der Hauslinde verkosteten wir ein malzbetontes dunkles Vollbier, das Lust auf mehr machte. Mittlerweile war es Mittag geworden und gewohnheitsmäßig stellet sich der Hunger ein, der mit knusprigen Schäuferla, saurer Lunge und Schnitzel gestillt wurde.


Brauerei Hofmann - Hohenschwärz

Wer rastet - der rostet, das aber wollte keiner riskieren und so zog die Karawane weiter bis zum Brauereigasthaus Hofmann nach Hohenschwärz. Im gut besuchten Biergarten trafen nach und nach immer wieder die gleichen Mitwanderer ein, die mit großem Hallo begrüßt wurden (man kannte sich ja schließlich schon seit Stunden). Bei guter Laune und den süffigen Hofmannstropfen ließen wir die Seele baumeln und genossen einen herrlichen Frühlingstag. Aus den Tropfen wurden dann mit der Zeit zwei Seidla vom dunklen Exportbier, gebraut von Elfriede Hofmann persönlich.


Stärkung unterwegs


Elch-Bräu in Thuisbrunn

Es half nichts – wir mussten weiterziehen, vor uns lag die letzte Etappe nach Thuisbrunn, die uns zum Elch-Bräu führte. Dort auf dem schattigen Bierkeller genossen wir noch einige Seidla naturtrübes Dunkles, bis uns aufkommender Regen zum Umzug in die Gaststube zwang. Hier, unter der Schirmherrschaft des Elchs ließen wir uns es noch einmal gut gehen und ließen einen ereignisreichen Tag zufrieden ausklingen.
- Peter Ross -


Der Weg - Die Trophäe











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