Winter DOpfen am Kellerberg
Die BBQ Gruppe “Grillfreunde mit Geschmack” des Kellerbergvereins lädt ein zum: “Winter DOpfen am Kellerberg 5.0” Alle Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anzeige. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Matze
Die BBQ Gruppe “Grillfreunde mit Geschmack” des Kellerbergvereins lädt ein zum: “Winter DOpfen am Kellerberg 5.0” Alle Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anzeige. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Matze
Aufgrund der schnellen Reife des Hopfens musste die Ernte kurzfristig angesetzt werden, um Qualitätsverluste zu vermeiden. Da unter der Woche nicht genügend Helfer verfügbar gewesen wären, wurde die Ernte für Freitag geplant.
Eine über WhatsApp gestartete Umfrage ergab die Zusage von 13 Helfern. Am Freitag trafen sich die Teilnehmer am Hopfengarten und begannen mit der Ernte. Dabei wurden die Hopfenreben von den Stangen gelöst, abgeschnitten und anschließend die Dolden gezupft. Dank des engagierten Einsatzes aller Helfer konnte die Arbeit zügig abgeschlossen werden.
Nach der erfolgreichen Ernte gab es eine gemeinsame Brotzeit im Hopfengarten. Das gute Wetter trug zusätzlich zum gelungenen Ablauf bei. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Auch im kommenden Jahr soll die Hopfenernte wieder gemeinsam durchgeführt werden, wobei der genaue Termin wie stets von den natürlichen Gegebenheiten abhängt.
Matze
Am Freitag 31.Juli findet wieder unser traditionelles Kellerfest am Petersbecks statt. Um 18:00Uhr wird durch die Musketiere “Angeböllert” mit anschließendem Bieranstich durch den Bürgermeister und unserer Bierkönigin!
Das Video vom letzten Kellerfest 2025 kannst du hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=m_LHveHSL2Q&t=14s
Matthias Rehäußer
Am Samstag wurden wieder einmal die Pforten der Museumsbrauerei geöffnet, ein weiterer Sud für den Tag des Bieres (TDB) wurde angesetzt.
Diesmal ein Weizen mit dem Namen Hefehimmel. Da das letzte Weizen ein geschmackliches Highlight war, sollte es wiederholt werden.
Geschrotet wurde bereits am Freitag, so dass gleich mit dem Einmaischen begonnen werden konnte.
Unser Sudmeister an diesem Tag war Martin Knab aus Bamberg. Seine Methode des Brauens ist das sogenannte Dekoktionsverfahren (Kochmaischverfahren).
Verpflegt wurden wir von Gitti mit Bratwörscht, Sauerkraut und Brot, vielen Dank dafür! Wie immer schauten auch ein paar Zaungäste vorbei. Zum Abpumpen machte unsere Pumpe leider schlapp, aber bei so viel Kompetenz war schnell eine Lösung gefunden. Nun kann das Weizen schön reifen.
Samstag 13:00 Uhr, am Kellerberg traf sich die Boßeltruppe, bei bestem Frühlingswetter. Spielleitung hatten wie immer die Brinkels, sie erklärten uns nochmal das Spiel und das Zählen der Würfe. Danach die Auslosung der Gruppen, diesmal waren es 6 Teams. Mit Proviantbollerwagen zogen die ersten beiden Gruppen los Richtung Treibweg. Die übrig gebliebenen haben sich nützlich gemacht und schon mal Kartoffeln geschält, (Stefan und Harry) damit unser Boßelkoch Jacky nicht so viel Arbeit hat. Dann hieß es die nächsten Teams können aufbrechen, wieder mit guter Laune und gefüllten Proviantbollerwagen. Schließlich war dann auch Zeit, dass die dritten beiden Boßelcrews ins Geschehen eingreifen. Nach den vielen Bildern zu urteilen, gab es auch dieses Jahr wieder spektakuläre Würfe. Von Akrobatik bis hin zu professionellen Kugelwerfen war alles dabei, Entfernungen von kurz bis weit. Teilweise verbrachte man die Zeit mit Kugelsuchen, geschuldet dem vielem Laub in den Straßengräben. Letztendlich waren aber alle Boßelkugeln wieder angekommen. An der Hütte am Trimm-Dich-Pfad war Halbzeit, mit Brezen und Getränke stärkte man sich, ehe es zur zweiten Runde ging. Die Teams wurden neu ausgelost und schon ging es los. Seltsamerweise brauchte man „bergab“ mehr Würfe als rauf, vielleicht war auch der ein oder andere „Kurze“ schuld.😂 Nach gut drei Stunden trafen alle Boßler am Petersbecks unbeschadet ein, der Duft von Grünkohl waberte am ganzen Kellerberg. Doch bevor es zu Tisch ging, war die Siegerehrung angesagt, die „rote Zora“ hat ihren Titel würdevoll verteidigt, dicht gefolgt von den „Rolling Stones“. Der dritte Platz ging an das Team „Die Feuerbälle“. Aber am Ende zählte nur der Gedanke „Dabei sein ist alles“. Jeder hatte seinen Spaß!! Belohnt wurden alle mit dem legendären Boßelessen „Grünkohl mit Pinkel“ dazu ein kühles Bier der Brauerei Lieberth Hallendorf. Nach dem Essen fachsimpelte man über das Spiel an sich und dem tollen Tag, untermalt mit der Musik des KBV DJ‘s Jacky. Wie lange der Abend dauerte, ist nicht überliefert.🥴 Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Bine und Jacky und natürlich an die Köche!! Es war wieder mal ein unvergesslicher Tag!!
Im „Mühlstübla“ wurde eine sichere Kellerführung umgesetzt. Finanziell unterstützt von der Deutschen Stiftungstreuhand AG (Sparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach) und handwerklich realisiert von der Schlosserei Manfred Babst. Nach Abwägung verschiedener Optionen fiel die Wahl auf eine Aufputzmontage der Treppenroste: sicher, rutschfest, optisch gelungen und mit Sicht auf die alten Stufen. Als Nächstes folgt eine stimmungsvolle Beleuchtung. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Unsere erste Veranstaltung 2026, das Stärk‘ Antrinken. Dazu wurde von vielen fleißigen Helfern schon am Samstag aufgebaut, ich habe schon berichtet.
Die ersten Gäste kamen diesmal „erst“ um 9:30 um sich einen warmen und guten Platz im Petersbecks zu sichern. Draußen war es doch schon ziemlich zapfig, minus 4 Grad. Aber dank einer „Zeltheizung“ wurde es unter den Pavillons einigermaßen angenehm. Später kam dann auch noch die Sonne raus und die Plätze an den Stehtischen und an den Feuertonnen füllten sich zusehends. Ich durfte dann kurz nach 10:00 Uhr mit Unterstützung unserer Bierkönigin Tanja der Ersten eröffnen. Mit dem „Prost, auf ein gesundes neues Jahr“ ging es los, der Run auf die super leckeren Blauen Brotwerscht und die Treber Schmalzbrote. Denn eine gewisse Grundlage war von Vorteil, besser ein „Muss“. Auf der Bierliste dieses Jahr standen die Eiskönigin, gebraut von den Braumädels „ein süffiges Märzen, gebraut in den eiskalten Tagen des Novembers“ (6,0%Alk. vol.) und von der Braugruppe 21 der Reginator, „ein Königinnen-Doppelbock, der es „in sich hat“- ein Muss für jeden Bockbier-Fan (8,2%Alk. vol.) Diesmal kam der „Fremdbock“ von der Brauerei Roppelt, ein Bock mit 7,2%Alk. vol. Ein „Normales Bier“ gab es natürlich auch, das Storchenbier der Brauerei Blauer Löwe aus Höchstadt. Der Glühwein ging dieses Jahr angesichts der frostigen Temperaturen auch sehr gut. Das Publikum war wieder bunt gemischt von Jung bis in das gesetzte Alter, teilweise bekannt, teilweise ganz neue Gesichter aus Nah und Fern. Die Sternsänger besuchten uns am Berg um die Mittagszeit, auf Grund der vielen Gäste wurde die Zeremonie einmal in der Stube und einmal unter den Pavillons geboten, da kam doch einiges an Spenden rum. Im laufe des Nachmittags waren die ersten Böcke leer, aber verdursten musste keiner, dass sei schon mal erwähnt. 17:30 dann „Last Order“ und 18:00 Uhr schlossen wir unsere Pforten. Wieder ein gelungenes „Stärk‘ Antrinken“!! Auch der Abbau am nächsten Tag war schnell vollzogen. Tausend Dank an die vielen fleißigen Helfern, sei es Auf/Abbau, Köche, Sous Chefs, Brotbäcker, Schenker, Kassierer, Logistiger, Spüler, Küchenassistenten etc., ihr habt wieder Alles gegeben!!🙏
“Stärk antrinken” ist ein alter fränkischer Brauch, meist am Dreikönigstag (6. Januar) oder dem Vorabend, um sich mit einem speziellen Starkbier Kraft und Gesundheit (“Stärk”) für das neue Jahr zu „antrinken“ und böses Unheil abzuwehren. Traditionell trinkt man für jeden Monat des Jahres ein kleines Bier, oft einen Bock, um für das gesamte Jahr gerüstet zu sein. Der Brauch hat Wurzeln in vorchristlichen Bräuchen wie den Raunächten.